Hier finden Sie die wichtigsten technischen Abkürzungen und Begriffe kurz und verständlich erläutert.

AAS steht für Active Adaptive Shift. Das System passt die Schaltcharakteristik den Vorlieben des Fahrers an. Dies geschieht auf Grundlage verschiedener Faktoren wie Strassenverlauf, Beschleunigungsrate und Lenkverhalten. Damit wird der Fahrspass eines manuellen Getriebes mit dem Komfort einer Automatik kombiniert.
Das Antiblockiersystem ist eine Bremshilfe, die bei einer Vollbremsung das Blockieren der Räder unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit verhindert. Dabei misst eine elektronische Steuerung permanent die Drehzahlen aller 4 Räder, um eine Neigung zum Blockieren möglichst früh zu erkennen. Durch das Einwirken des Systems auf den Bremsdruck werden dann die Brems- und Seitenführungskräfte optimiert – das Auto bleibt auch bei einer Notbremsung lenkbar.
Das Automatikgetriebe Activematic ist ein elektronisch gesteuertes Schaltprogramm. Es erkennt Bergauf- oder Bergab-Fahrten und wählt danach den entsprechenden Schaltpunkt. So vermindert es ständiges Hin- und Herschalten. Es ist erhältlich als 4-Stufen-Automatikgetriebe für den Mazda3 und als 5-Stufen-Automatikgetriebe für den Mazda6.
Das adaptive Kurvenlicht (Adaptive Front Light System AFS) sorgt für mehr Lichtvolumen in Kurven. Es schwenkt bis zu 15 Grad ins Kurveninnere und leuchtet damit Bereiche aus, die nicht von den Teilstrahlen des Hauptscheinwerfers erfasst werden. Das adaptive Kurvenlicht ist Bestandteil der Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer und kommt im Mazda3 und Mazda6 zum Einsatz.

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AdBlue® ist der eingetragene Markenname des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA) für die wässrige Harnstofflösung, die beim Mazda System der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) verwendet wird, um umweltschädliche Stickoxide in Stickstoff und Wasser umzuwandeln und so die Stickoxide um ca. 40% zu reduzieren. AdBlue® kommt zurzeit im Mazda CX-7 Diesel* zum Einsatz.
Die Antriebsschlupfregelung verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder und hält so den Wagen in der Spur. Bei durchdrehenden Antriebsrädern drosselt die ASR die Gaszufuhr und greift also ins Motormanagement ein, bis die Reifen wieder genügend Grip haben und die Antriebskraft auf die Strasse bringen. So ermöglicht sie eine optimale Beschleunigung bei geringerem Reifenverschleiss.
Das von Mazda entwickelte Konstruktionssystem absorbiert im Falle einer Kollision die Aufprallenergie und leitet sie innerhalb der Karosserie ab. Dabei sorgt die 3fach-H-Konstruktion (Verstärkung des Passagierraums durch H-förmige Träger in Boden, Dach und an den Seiten) für eine stabile Fahrgastzelle und einen verbesserten Insassenschutz.
Der Berganfahrassistent (Hill Launch Assist) nutzt die Bremskontrollfunktion der Dynamischen Stabilitätskontrolle DSC, um das Wegrollen des Fahrzeugs am Berg zu verhindern. Dies ermöglicht ein sicheres Anfahren ohne Verwendung der Handbremse. Der Berganfahrassistent ist im Mazda6 erhältlich.
Bei dieser Lichttechnik werden sowohl Abblend- als auch Fernlicht in Xenon-Technik ausgeführt. Für das Xenon-Fernlicht wird die bereits vorhandene Lichtquelle des Xenon-Abblendlichts genutzt (vgl. auch Eintrag zu Xenon-Licht).
Bluetooth ist ein in den 1990er-Jahren durch die Bluetooth Special Interest Group (SIG) entwickelter Industriestandard gemäss IEEE 802.15.1 für die Datenübertragung zwischen Geräten über kurze Distanz per Funktechnik (WPAN). Dabei sind verbindungslose sowie verbindungsbehaftete Übertragungen von Punkt zu Punkt und sogenannte Ad-hoc- oder Piconetze möglich.

In den Fahrzeugen wird Bluetooth für Musikwiedergabe z.B. von einem Handy über das Soundsystem des Autos verwendet. Zudem kann eine Verbindung zwischen Handy und Fahrzeug hergestellt werden. So dass über das Soundsystem des Autos telefoniert werden kann. Je nach Fahrzeugmodell sind diverse Zusatzoptionen möglich. z.B sprachgesteuerte Verbindungsbefehle, Anruf Nummern Anzeige, Batterie- und Empfangssignal Anzeige usw.

Die Ingenieure von BOSE® und Mazda arbeiten ab der frühesten Entwicklungsphase zusammen, um für jedes Modell ein perfektes Sound-System zu konstruieren. Dieses von BOSE® entwickelte Konzept ist grundsätzlich anders als herkömmliche Nachrüst-Lösungen. Über 1.000 Messungen werden vorgenommen, um das Sound-System optimal auf die Akustik des Innenraums abzustimmen. Es wäre ungleich teurer, mit einem Nachrüst-System auch nur annähernd das Leistungsniveau eines BOSE®-Systems zu erreichen.
Der Bremsassistent (BA; elektronisch: EBA; mechanisch: MBA) baut bei einer Notbremsung automatisch den Maximaldruck im Bremssystem auf, um so einen möglichst kurzen Bremsweg zu erzielen. Das Programm erkennt eine Notbremsung an der Geschwindigkeit, mit der auf das Bremspedal getreten wird.
Beim Diesel-Direkteinspritzsystem liegen alle Zylinder an einer gemeinsamen Verteilerleitung (common rail). In dieser Hochdruckleitung wird ein ständiger Druck von mehr als 1.000 bar erzeugt, der Dieselkraftstoff gespeichert und an die elektromagnetisch geregelten Einspritzdüsen verteilt. Öffnet sich eine Düse, so wird der Kraftstoff unter feinster Vernebelung direkt in den Brennraum des jeweiligen Zylinders eingespritzt. Dadurch wird ein hoher Wirkungsgrad durch optimale Verbrennung erzielt. Das Ergebnis: mehr Leistung, höheres Drehmoment, wenig Verbrauch und niedrigere Emissionen.
CO2 ist ein Klimagas, das von Natur aus zur Atmosphäre gehört. Die von den Klimagasen verursachte Temperaturerhöhung wird als natürlicher Treibhauseffekt bezeichnet. Ohne diesen läge die bodennahe Lufttemperatur der Erde bei etwa minus 18 °C. Der Gehalt an CO2 in der Atmosphäre nahm in den vergangenen 150 Jahren um rund 30% zu. Verantwortlich dafür ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Gas oder Öle, die wegen der Abholzung der Regenwälder immer weniger kompensiert werden kann. Die CO2-Emission, gemessen in Gramm pro Kilometer, ist das Ergebnis der Multiplikation des Benzinverbrauchs mit 23,3 bzw. des Dieselverbrauchs mit 26,4.
DAM steht für Direct Activematic. Diese Funktion erlaubt beim Sechsstufen-Automatikgetriebe des Mazda MX-5 manuelle Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad. Das erhöht den Fahrspass beim Überholen oder bei Kurvenfahrten. Ein Wechsel in den manuellen Modus ist dafür nicht erforderlich. Das ‚intelligente‘ Getriebe kehrt selbständig in den normalen Modus zurück, wenn der niedrigere Gang nicht mehr gebraucht wird.
Partikelfilter dienen dazu, gesundheitsschädliche Russpartikel und Stickoxide, die bei der Verbrennung von Diesel besonders stark anfallen, aus dem Abgas zu beseitigen. Dies geschieht durch Verbrennung in einem Filter, der meist aus Keramik oder Sintermetall besteht.
DISI steht für Direct Injection Spark Ignition. Es bezeichnet Ottomotoren mit Direkteinspritzung. Das Benzin wird unter hohem Druck direkt in die Verbrennungsräume gespritzt. Dadurch erzeugt der Direkteinspritzer im Vergleich zu einer Saugrohr-Einspritzung mehr Drehmoment. Bei Motoren mit Turboaufladung steigt parallel dazu die Umdrehungsgeschwindigkeit der Turboladerschaufeln linear an. Schon bei vergleichsweise niedrigen Umdrehungen stellt der Lader spürbaren Schub bereit und vermeidet so das berüchtigte ‚Turboloch’.
Die Abkürzung bezeichnet eine Bauform des Viertaktmotors, bei der die Ventilsteuerung durch 2 oben liegende Nockenwellen (engl. double overhead camshaft) erfolgt. Werden die Ventile lediglich von einer Nockenwelle im Zylinderkopf gesteuert, spricht man von SOHC (= single overhead camshaft).
Die Dynamic Stability Control (Dynamische Stabilitätskontrolle) ist ein Steuerungsprogramm und Teil der aktiven Sicherheitsausstattung. Das DSC verhindert, dass ein Auto ausbricht oder ins Schleudern gerät, z.B. in Kurven oder auf glattem Untergrund. Dabei drosselt die Elektronik die Motorleistung und bremst die Räder einzeln und gezielt ab. Drängt beispielsweise in Kurven das Heck nach aussen, wird das kurvenäussere Vorderrad abgebremst. Zudem verhindert das DSC auch ein Durchdrehen der Räder bei zu forschem Anfahren.
DSR ist die Abkürzung für den „Digitalen Service Record“. Europaweit werden alle Service in dieses System eingetragen. Dies dient Ihrer Sicherheit und ergibt einen Mehrwert bei einem eventuellen Eintausch. Mehr erfahren Sie hier…
Die Electronic Brake Distribution, also die Elektronische Bremskraftverteilung (auch EBV oder EBP Electronic Brake Proportioning genannt) arbeitet beim Verzögern mit unterschiedlich starken Bremsdrücken an Vorder- und Hinterachse – noch bevor die Regelung über ABS einsetzt. Dabei wird der jeweils höchstmögliche Bremsdruck erzielt, ohne die Räder zu blockieren. Ziel des EBD ist es, einen möglichst kurzen Bremswege bei optimalem Bremsdruck zu erreichen, insbesondere bei unterschiedlichen Beladungszuständen.
Der Elektronische Bremsassistent baut bei einer Notbremsung automatisch den Maximaldruck im Bremssystem auf, um einen kurzen Bremsweg zu realisieren. Eine Notbremsung wird bei diesem Programm an der Geschwindigkeit erkannt, mit der auf das Bremspedal getreten wird.

ESS steht für Emergency Stop Signal. Gemeint ist die Notbrems-Warnblinkautomatik, die bei einer plötzlichen Vollbremsung nachfolgende Fahrzeuge durch das schnell blinkende Bremslicht warnt. Ess gibt es zurzeit im Mazda3, Mazda3 MPS* und Mazda CX-7.

EURO 5 bezeichnet die fünfte Stufe der Abgasvorschriften im Auto-/Ölprogramm der EU, die seit dem 1. September 2009 europaweit für neue PKW gilt. Die Grenzwerte (in Gramm pro Kilometer) von EURO 5 liegen zum Teil deutlich unter denen von Euro 4.
EU4 EU5
Benzin Diesel Benzin Diesel
Kohlenmonoxid 1.0 0.5 1.0 0.5
Kohlenwasserstoffe 0.1 – 0.1 –
Stickoxide 0.08 0.25 0.06 0.18
Kohlenwasserstoffe + Stickoxide – 0.3 – 0.23
Partikel – 0.025 0.005* 0.005

* mit Direkteinspritzung

Im September 2014 tritt die Abgasvorschrift Euro 6 in Kraft.

Das European New Car Assessment Program (die Vereinigung europäischer Verbraucherschützer und Automobilclubs) erstellt unabhängige Bewertungen von Neufahrzeugen, die unter einheitlichen und damit vergleichbaren Bedingungen gecrasht werden. Der NCAP-Test besteht aus Frontal-, Seiten- und Pfahlcrash sowie Crashs, bei denen der Fussgängerschutz und die Kindersicherheit überprüft werden. Die Bewertung erfolgt mittels der Vergabe von Sternen. Es werden maximal 5 Sterne vergeben.
Die Wirkungsweise des Faradayschen Käfigs wurde 1836 vom englischen Naturforscher Michael Faraday entdeckt. Er bezeichnet eine metallische Hülle zur Abschirmung gegen elektrische Felder und sogar gegen starke Ströme wie etwa Blitze. Jedes Automobil ist ein Faradayscher Käfig. Dies gilt übrigens auch für den Mazda MX-5 (in geschlossenem Zustand) – denn die Metallverstrebungen im Verdeck leiten den Strom an die Karosserie und dann an die Strasse weiter.
GPS steht für Global Positioning System und bezeichnet das satellitengestützte System zur Positionsbestimmung, das in Navigationssystemen eingesetzt wird.
Im Falle eines Aufpralls ziehen die Gurtstraffer den Gurt eng und in optimaler Position zurück. Dadurch wird der Passagier zum besseren Schutz an den Sitz gezogen. Der Gurtkraftbegrenzer ermöglicht ab einer bestimmten Zugkraft ein kontrolliertes Lockern des Gurtes, um die Belastung für den Passagier möglichst gering zu halten.
Die wichtigsten Informationen gehören Ihren Augen. Und Ihre Augen gehören der Strasse! Das Head-Up Display des neuen Mazda3 ist in dieser Klasse einzigartig. Sobald Sie den Motor starten, richtet es sich auf und steht dann direkt im Sichtfeld Ihrer Augen. So haben Sie wesentliche Informationen wie Geschwindigkeit, Pfeilnavigation und Sicherheitshinweise stets direkt im Blick.
Die ISOFIX Befestigung ist ein einfaches und sicheres Fixierungsprinzip für Kindersitze. Die Metallzangen der ISOFIX Kindersitze können direkt in mit der Karosserie verschweisste Metallösen zwischen Rücksitzpolster und Lehne eingerastet werden. Damit ist hohe Stabilität gewährleistet und eine falsche Montage eigentlich ausgeschlossen. ISOFIX ist patentiert und genormt. In den aktuellen Mazda Modellen Mazda2, Mazda3, Mazda6, Mazda5 und Mazda CX-7 sind die hinteren, äusseren Sitze mit ISOFIX Kindersitzhalterungen ausgestattet.
i-ACTIVESENSE: Die Augen des Mazda6
Vier Augen sehen mehr als zwei, heisst es – und den vier Augen des neuen Mazda6 entgeht nichts. Mit ihrer Hilfe sieht der Fahrer stets die gesamte Umgebung und vermeidet so Gefahrensituationen und Unfälle. Bei den »Augen« handelt es sich um zwei Radare mit unterschiedlicher Frequenz (76 und 24 GHz), eine Kamera auf Höhe der Windschutzscheibe sowie einen Laser. Sie sammeln alle nötigen Daten für die sechs Komponenten des aktiven Sicherheitssystems namens i-ACTIVESENSE: Den City-Notbremsassistent (SCBS), den Spurwechselassistent (RVM), den Spurhalteassistent (LDW), den Fernlichtassistent (HBC), die adaptive Geschwindigkeitsregelung (MRCC) und den intelligenten Bremsassistent (SBS). SCBS gibt es serienmäßig ab dem Einstiegsmodell. Die fünf anderen Systeme gibt es serienmässig oder als Zusatzausstattung für den Grossteil der anderen Modelle.

Der Mazda6 wird das erste Modell der Marke sein, welches mit dem i-ELOOP getauften Energierückgewinnungssystem ausgestattet ist, das dazu beiträgt, die Energieeffizienz zu verbessern, indem es die Bewegungsenergie beim Bremsen wiedergewinnt, diese in einem Kondensator speichert, um es zur elektrischen Speisung der Scheinwerfer, des Audio-Systems und der Klimaanlage zu verwenden und somit den Motor zu entlasten und so den Verbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzierenDer Mazda6 wird das erste Modell der Marke sein, welches mit dem i-ELOOP getauften Energierückgewinnungssystem ausgestattet ist, das dazu beiträgt, die Energieeffizienz zu verbessern, indem es die Bewegungsenergie beim Bremsen wiedergewinnt, diese in einem Kondensator speichert, um es zur elektrischen Speisung der Scheinwerfer, des Audio-Systems und der Klimaanlage zu verwenden und somit den Motor zu entlasten und so den Verbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren

i-stop ist die Bezeichnung für das Mazda Stopp-Start-System. i-stop stoppt den Motor automatisch bei stehendem Fahrzeug und Leerlaufstellung des Schalthebels und setzt ihn durch Verbrennungskraft mit Hilfe eines elektrischen Startermotors beim Drücken des Kupplungspedals erneut in Bewegung. Dazu werden die Kolben in einer bestimmten Position angehalten, die sicherstellt, dass sich das korrekte Gleichgewicht an Luftvolumen in den Zylindern befindet. Als erstes und bisher einziges Stopp-Start-System weiss das von Mazda entwickelte System schon vorher, welcher Zylinder für den Neustart zu wählen ist. So verläuft der Neustart des Motors deutlich harmonischer und leiser und dauert nur etwa halb so lang wie bei herkömmlichen Stopp-Start-System. i-stop kommt zurzeit im Mazda3 und im Mazda5 zum Einsatz.

Das von Mazda entwickelte Umklappsystem der Rücksitzlehnen mit der Bezeichnung Karakuri ist nach japanischen Puppen zum Auf- und Zusammenrollen benannt. Zieht man an einem Hebel im Laderaum, klappen die Rückenlehnen selbstständig zu einer ebenen Ladefläche um. Die Sitzfläche bewegt sich dabei nach vorne unten. Das Abnehmen der Kopfstützen entfällt. Das Karakuri-System gibt es im Mazda5, Mazda6 (5-Türer und Kombi) sowie im Mazda CX-7.

Kurvenlicht bezeichnen Hauptscheinwerfer und Fernlicht, welche bei Kurvenfahrt ihre Leuchtrichtung abhängig von Geschwindigkeit und Lenkeinschlag in einem Winkel von bis zu 15° in Kurvenrichtung verändern. Dadurch wird ein besseres Sichtfeld erzielt und die Fahrsicherheit unter erschwerten Sichtbedingungen erhöht. Das statische Kurvenlicht (auch Abbiegelicht) schaltet eine separate, feststehende Lichtquelle zu, welche so ausgerichtet ist, dass der gewünschte Bereich vor dem Fahrzeug ausgeleuchtet wird. Beim dynamischen Kurvenlicht bewegen sich die Glühlampen des Hauptscheinwerfers und des Fernlichts automatisch mit der Lenkbewegung. Dynamisches Kurvenlicht und Abbiegelicht können auch in Kombination zum Einsatz kommen.
LDW steht für Lane Departure Warning. Im Deutschen wird der Ausdruck Spurhalteassistent verwendet. Der Spurhalteassistent reduziert das Risiko des unbeabsichtigten Spurwechsels dank einer Kamera, welche die Bodenmarkierungen ab 65 km7h identifiziert. Dieses Warnsystem besitzt die Originalität, über den linken oder rechten Lautsprecher das Geräusch eines Fahrzeugs wiederzugeben, das über einen Rüttelstreifen fährt. Dieses Geräusch, das allen Fahrern wohlbekannt ist, veranlasst viel schneller eine natürliche Spurkorrektur als Signale auf dem Armaturenbrett und unbestimmte Piepser. Das System passt sich dem Verhalten des Fahrers an und kann sogar manuell personalisiert werden.. Bei Mazda ist der Mazda CX-5 der erste mit dieser Technik.

LogIn ist das schlüssellose Zugangs- und Startsystem von Mazda. Anstelle eines Schlüssels benötigt der Fahrer lediglich eine Chipkarte, die Daten mit dem Fahrzeug austauscht. Nähert sich der Fahrer mit LogIn dem Fahrzeug, öffnet es automatisch. Zum Starten genügt es, den Startknopf zu betätigen. Praktisch: Verlässt der Fahrer mit LogIn sein Fahrzeug, schliessen nicht nur die Fahrzeugtüren und der Kofferraum, sondern auch die Fenster. Umgekehrt kann der Fahrer, wenn sein Fahrzeug in Sichtweite ist, mittels LogIn von aussen die Fenster öffnen. In der LogIn Karte ist zusätzlich ein herkömmlicher Schlüssel integriert – so ist auch bei einem eventuellen technischen Versagen der Zugang zum Fahrzeug möglich.
Die Konstruktion der McPherson-Federbein-Achse ist eine technisch effektive Lösung für eine Einzelradaufhängung mit Platz sparender Radführung und geringen ungefederten Massen. Erfinder und Namensgeber ist der amerikanische Ingenieur Earle McPherson.
Die Abkürzung steht für „Mazda Performance Series“ und bezeichnet die auf sportliche Höchstleistung ausgelegte Variante des Mazda3, den Mazda3 MPS*.
Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage MRCC
Hält bei Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h durch automatische Steuerung von Geschwindigkeit und Bremsen einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug

Die Mehrlenker-Hinterachse, auch Raumlenkerachse genannt, ist eine sehr aufwändige Einzelradaufhängung für die Hinterachse. Durch geringe ungefederte Massen ermöglicht sie eine gute Führung der Hinterräder mit zusätzlichen Eigenlenkfähigkeiten. Sie bietet ein komfortables Fahrgefühl.
Die Mazda Common-Rail-Dieselmotoren verbinden das Drehmoment und die Sparsamkeit moderner Turbodiesel mit dem Fahrkomfort eines Ottomotors und wurden in Leichtbauweise entwickelt. Sie kommen im Mazda2 und Mazda3 zum Einsatz.
Der Mazda Responsive Common-Rail-Dieselmotor läuft bei hoher Leistung und viel Drehmoment sehr sparsam und leise. Wie MZR sind auch MZR-CD Motoren Eigenentwicklungen von Mazda.
Der Mazda Injection (Einspritzung) Motor ist ein Voll-Leichtmetallmotor. Zylinderkopf, Motorblock und Ölwanne bestehen aus einer leichten Aluminiumlegierung, Ansaugtrakt und Stirnräder aus recyceltem Kunststoff. Er besitzt 16 Ventile und 2 oben liegende Nockenwellen (DOHC = double overhead camshaft). Der Motor verfügt über eine hohe Literleistung, d.h. besonders viel Leistung pro einem Liter Hubraum. Der MZI ist sparsam und leise.
Der Mazda Responsive Benzinmotor zeichnet sich durch hohes Leistungspotenzial bei geringem Verbrauch und kultivierter Laufruhe aus. MZR Motoren sind Eigenentwicklungen von Mazda.
Dieses System warnt mittels Warnleuchte bei zu niedrigem oder zu hohem Reifendruck. Das verringert den Benzinverbrauch und erhöht die Sicherheit. Das System gibt es zurzeit im Mazda3, Mazda5, Mazda6, Mazda CX-5 und Mazda CX-7.
Die fernbedienbare Freilaufschaltung ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Freilaufs mit Hilfe eines Schalters an der Armaturentafel. Dies erhöht die Bedienerfreundlichkeit bei Allrad-Fahrzeugen, weil man nicht mehr manuell jedes Rad einzeln sperren und entsperren muss. Sogar während des Fahrens kann RFW betätigt werden.
RVM steht für Rear Vehicle Monitoring. Im Deutschen wird der Ausdruck Spurwechsel-Assistent verwendet. Der Spurwechsel-Assistent überwacht mit Hilfe von zwei Weitwinkel-24-GHz-Mikrowellen-Radarmodulen an der linken und rechten Seite des hinteren Stossfängers den rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs mit einer Reichweite von bis zu 50 Metern. Bei Geschwindigkeiten über 60 km/h wird der Fahrer auf sich nähernde Fahrzeuge aufmerksam gemacht, um ein Wechseln der Fahrspur zu verhindern. Auch Fahrzeuge, die sich im „Toten Winkel“ der Rückspiegel befinden, werden auf diese Weise entdeckt. Das System funktioniert auch bei widrigen Wetterverhältnissen. Erhältlich ist das RVM zurzeit im Mazda3, Mazda3 MPS*, Mazda6, Mazda CX-5 und Mazda CX-7.
Pre Crash Safety-System mit aktivem Bremseingriff SBS (Smart Brake Support) überwacht vorausfahrende Fahrzeuge im Bereich zwischen 15 und 145 km/h, warnt den Fahrer bei zu dichtem Abstand und aktiviert bei einer drohenden Kollision automatisch die Bremsen.
SCBS steht für Smart City Break Support. Im Deutschen wird der Ausdruck City Notbrems-Assistent verwendet. Ein Infrarot-Lasersensor ermittelt beim City-Notbremsassistenten SCBS (Smart City Brake Support) bei Geschwindigkeiten zwischen 4 und 30 Stundenkilometern aktiv den Abstand und die Differenzgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wenn der errechnete Abstand zu gering ist, bremst der City-Notbremsassistent selbstständig. Beim Mazda CX-5, Mazda3 und Mazda6 (SKYACTIV) in allen Modellen Serienmässig eingebaut.
SCR steht für Selective Catalytic Reduction, also das Mazda System der selektiven katalytischen Reduktion. Dieses System wandelt umweltschädliche Stickoxide in Stickstoff und Wasser um und reduziert die Stickoxide um ca. 40%. Wenn Motor und Katalysator Betriebstemperatur erreicht haben, wird AdBlue®, eine wässrige Harnstofflösung, hinter dem Dieselpartikelfilter in den Abgasstrang gespritzt und in einem definierten Prozess automatisch den Abgasen beigemischt. Da AdBlue® während des Reduktionsprozesses verbraucht wird, ist das Nachfüllen des Tanks Bestandteil der Wartungsarbeiten des Mazda ServicePartners. Der Mazda CX-7 Diesel** verfügt über SCR mit AdBlue®-Technologie.
Unter der Bezeichnung SKYACTIV bringt Mazda ab 2011 neue Motoren, Getriebe, Karosserien und Plattformen auf den Markt, die erhebliche Reduzierungen von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei allen Mazda Fahrzeugen ermöglichen. Die Technologien der nächsten Generation werden im Rahmen der Mazda Zoom-Zoom Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Der Begriff SKYACTIV verweist auf das Bestreben von Mazda, Fahrzeuge herzustellen und zu vertreiben, die hohes Fahrvergnügen vermitteln und zugleich herausragende Umwelt- und Sicherheitseigenschaften bieten.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat Mazda eine Baustein-Strategie ins Leben gerufen, die bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden soll. Diese ehrgeizige Strategie beinhaltet die ganzheitliche Optimierung der Basistechnologien von Mazda sowie die sukzessive Einführung elektrischer Komponenten wie etwa eines regenerativen Bremssystems und eines Hybridsystems. Alle im Rahmen der Baustein-Strategie entwickelten Technologien gehören zum SKYACTIV Konzept.

Die Abkürzung steht für die einzelne oben liegende Nockenwelle (engl. single overhead camshaft). Siehe auch MZ-CD und DOHC.
wickipediaNormalerweise gleicht ein Differenzial Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern einer Achse, wie sie z.B. bei einer Kurvenfahrt auftreten, aus ? bei Allrad-Fahrzeugen gibt es zusätzlich ein Differenzial zwischen Vorder- und Hinterrädern. Auf Eis, feuchtem Laub oder auch bei Fahrten im Gelände kann es passieren, dass einzelne Räder durchdrehen, während andere stillstehen. Um auch in solchen Situationen ein Vorwärtskommen zu ermöglichen wird beim Sperrdifferenzial die ausgleichende Funktion ausser Kraft gesetzt: Dreht ein Rad durch, wird die Antriebskraft vermehrt auf das andere verteilt. Dies sorgt für bessere Traktion und damit für eine bessere Geländegängigkeit und höhere Kurvengeschwindigkeiten. Es gibt mechanische und automatische Sperrdifferenziale, die Abkürzung für letztere lautet ASD.
Beim „Super Limited Slip Differential“ handelt es sich um ein leichtes Sperrdifferenzial. Es überträgt 25-30% der Antriebskraft auf das Rad mit der höheren Traktion, z.B. in Kurven auf das kurvenäussere Rad. Damit kann noch besser aus der Kurve heraus beschleunigt werden. Die Kraftübertragung geschieht sanft, d.h. ohne Ruck, auf die Hinterachse. Damit wird ein Versatz oder das Ausbrechen des Hecks verhindert und sicheres Fahren unterstützt. Bei Mazda sind die Modelle Mazda3 MPS, Mazda MX-5 (in der höheren Motorisierung), Mazda RX-8 und Mazda BT-50 mit Super-LSD ausgestattet.
Beim Sequential Valve Timing (variable Ventilsteuerung) werden Hub und Öffnungszeiten der Ventile in Abhängigkeit von Drehzahl, Geschwindigkeit und Last elektronisch verändert. Dies sorgt für mehr Leistung des Motors.
Das Traktionskontrollsystem (engl. traction control system) verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder beim Anfahren oder Beschleunigen auf rutschiger oder unbefestigter Fahrbahn durch die Reduzierung des Motordrehmoments. TCS erhöht die Fahrzeugstabilität auf glattem Untergrund und ermöglicht zudem optimale Beschleunigung bei geringerem Reifenverschleiss.
Beim Traffic Message Channel (übersetzt etwa Verkehrsnachrichten-Kanal) handelt es sich um die Weiterentwicklung des vom Autoradio empfangenen Verkehrsfunks. TMC ermöglicht es dem Fahrzeugnavigationsrechner, aktuelle Verkehrsdaten bei der Routenplanung zu berücksichtigen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühlampen besitzen Xenonlampen keinen glühenden Draht. Die Xenonlampe ist eine Hochdruck-Gasentladungslampe, die mit dem Edelgas Xenon gefüllt ist. Das Licht entsteht durch einen zwischen zwei Polen überspringenden Lichtbogen, d.h. durch eine elektrische Bogenentladung. Xenonlicht leuchtet zweieinhalb mal stärker als Halogenlicht. Wird sowohl Abblend- als auch Fernlicht auf diese Weise erzeugt, spricht man auch von Bi-Xenon-Scheinwerfern.

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